Ennetsee – zmitzt drin
Niederwildjagd
Niederwild in Niederwil: Vom Leben und Sterben
Wir essen Fleisch. Aber mit dem Tod des Tieres, das dafür sterben muss, wollen wir nichts zu tun haben. Am liebsten kaufen wir es in sauberen Stücken, ohne Knochen, ohne Blickkontakt, ohne
Erinnerung daran, dass es einmal gelebt hat. Ein Leben in Freiheit mit einem plötzlichen Ende wirkt auf mich ehrlicher als Zucht und Schlachthof. Und trotzdem: Wenn geschossen wird, runzeln viele die Stirn.
Micha Gerhard | Chomer Bär 270